Zielfindung
Kapitel 2. Zielfindung – Die Geschichte der SMART-Formel
Jetzt wissen wir, dass es zielführend ist, seine persönlichen Ziele schriftlich festzuhalten – doch wie sollten Sie diese bestmöglich formulieren?
Ziele sollten SMART formuliert werden! Die vermutlich bekannteste Formel in der Finanzbranche!
SMART ist ein Akronym, das als Hilfsmittel zur Formulierung präziser Ziele eingesetzt wird. Jeder der Buchstaben steht für ein Kriterium:
-
- S: Spezifisch (Ziele müssen eindeutig definiert sein -nicht vage, sondern so präzise wie möglich)
- M: Messbar (Ziele müssen messbar sein)
- A: Akzeptiert (Die Ziele müssen für die Person ansprechend bzw. erstrebenswert sein)
- R: Realistisch (Das gesteckte Ziel muss möglich und realisierbar sein)
- T: Terminiert (Das gesteckte Ziel muss bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht werden)
Die Erweiterung auf SMARTER
- E: Ecological/Ethical (Das Ziel soll ökologische und/oder ethische Aspekte berücksichtigen)
- R: Resourced (Das Ziel soll ressourcenschonend erreicht werden)
FPV Podcast – Folge 23
Wie kam es eigentlich zu der SMART-Formel?
1950
Die Idee hinter SMARTen Zielen steckt im Konzept Management by Objectives (1954) vom gebürtigen Österreicher, Prof. Peter Drucker.
specific = „spezifisch“
measurable = „messbar“
attainable = „erreichbar“
realistic = „realistisch“ bzw. relevant = „relevant“
timed = „terminiert“
Bereits damals beschreibt Drucker, dass in der Personalführung bei der Zielvereinbarung und der Zielerfüllung ein iterativer Prozess notwendig ist. Also ein Prozess, der nicht starr ist, sondern immer wieder auf die aktuellen Gegebenheiten reagiert. Durch regelmäßige Soll-Ist-Vergleiche werden KVP-Maßnahmen (kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess) und Prozessoptimierungen abgeleitet.
1990
Locke & Latham veröffentlichen 1990 ihre Goal-Setting-Theory (Zielsetzungstheorie). Die Goal-Setting-Theory ist eine Motivationstheorie.
Im Mittelpunkt steht die Ergründung des Zusammenhangs zwischen Zielen und Performance. Es wird davon ausgegangen, dass Ziele die Grundlage für Motivation bilden. Im Kern besagt die Goal-Setting-Theory, dass vor allem die Formulierung der Ziele einen entscheidenden Einfluss auf die Leistung und somit auf die Zielerreichung hat. Die Formulierung eines spezifischen hohen Ziels führt dabei zu einer besseren Leistung als vage oder abstrakt formulierte Ziele oder die Vorgabe, das Beste zu geben.
Je spezifischer und schwieriger das Ziel, desto höher die Leistung!
„Unter Druck entstehen Diamanten!“ – Deutsches Sprichwort
Bereits 1974 fand Latham selbst heraus, dass Holzfäller mit einer Zielvereinbarung im Vergleich zu Holzfällern ohne Zielvereinbarung deutlich produktiver waren.
Ziele beeinflussen die Handlung:
1. Fokus
Man konzentriert sich auf zielrelevante Handlungen und vermeidet Dinge, die nicht zum Ziel führen!
2. Intensität
Je wichtiger und je schwieriger ein Ziel ist, desto mehr Aufwand wird zur Zielerreichung betrieben.
3. Durchhaltevermögen
Was mache ich und mit welcher Energie und Ausdauer.
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